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Triathlon IRONMAN Weltmeisterschaft in Hawaii

Details

Kai Fügel und Jörg Schneider vom TSV Frickenhausen waren zwei der 2200 Athleten, die letzten Samstag bei den Triathlon Weltmeisterschaften, dem IRONMAN auf Hawaii, teilnehmen durften.

800 Tausend Athleten versuchen jährlich die Hürden der Qualifikation zu meistern um bei diesem legendären Triathlon über 3,86km Schwimmen, 180,2km Radfahren und 42,2km Laufen, teilnehmen zu dürfen. Für den Reuderner Kai Fügel war es die zweite und für Jörg Schneider aus Altenriet bereits die dritte Teilnahme auf Big Island Hawaii. Kai qualifizierte sich bereits im März in Südafrika und Jörg in Klagenfurt im Sommer.

Der IRONMAN Hawaii wird nicht zu unrecht oft als der härteste Triathlon bezeichnet. Der Wettkampf ist sehr speziell und bringt die Athleten jedes Jahr an ihre Grenzen. Auch dieses Jahr hielt die Inselgöttin Pele für die Athleten wieder besondere Prüfungen hinsichtlich Wind, Regen und Hitze parat. 
Der Wettkampf wird traditionell am Pier von Kailua Kona gestartet. Mittlerweile gibt es sogenannte Startwellen. Die ca. 100 Profis starten ca. 1/2 Stunde vor den Amateuren, die aus über 50 Ländern der Erde für diesen Wettkampf nach Hawaii gereist sind.
Die Profi Männer wurden mit dem obligatorischen Kanonen-Donner um 6:25 mit der ersten Helligkeit des Tages auf die Reise geschickt, gefolgt von den Profi-Frauen mit 5 Minuten Abstand. Um 6:55 folgten die männlichen und schliesslich um 7:10 den weiblichen Amateure.
Bei wolkenlosem Himmel und ruhiger See herrschten für die erste Disziplin ideale Bedingungen. Nach 1:06 kam Jörg kurz vor Kai aus dem Pazifik gestiegen. 
Beim Rad fahren erwischte Jörg trotz schwieriger Bedingungen mit Regen am Wendepunkt in Hawi und starkem Gegenwind auf dem Rückweg einen hervorragenden Tag und stelle nach nur 5:05 Stunden sein Fahrrag in der Wechselzone ab. Kai hatte mit Bedingungen deutlich mehr zu kämpfen und benötigte 5:27 für die zweite Disziplin.
Beim abschließenden Marathon hatten beide mit den in diesem Jahr besonders extrem schwül-heißen Bedingungen zu kämpfen. Beide liefen zwar die schlechteste Marathonzeit ihrer Laufbahn – Jörg mit 3:49, Kai mit 4:12 – waren aber wegen der besonderen Umstände über das Erreichen der Ziellinie nach 10:09 bzw. 10:59 so glücklich wie noch nie. Jörg erreichte damit den 33. und Kai den 55. Platz ihrer jeweiligen Altersklasse.
Das Privileg auf Hawaii dabei sein zu dürfen und die Magie dieses Rennens zu erleben ist für jeden Triathleten etwas ganz besonderes. Diese Anziehungskraft wird die beiden vielleicht eines Tages erneut dorthin zurück führen.